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Besenginster

Name: Besenginster
Botanischer Name: Cytisus scoparius LINNÉ
Umgangssprachlicher Name: Besenginster

Beschreibung:
Der gemeine Besenginster gehört zu den Schmetterlingsblütengewächsen. Seine Blätter sind dreizählig gefingert, wobei die obersten ungeteilt sind. Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Sie sind blattachselständig, goldgelb und werden 2 bis 2,5 cm lang. Die aufrechten Stängel sind wie die Äste kantig-gefurcht. Die Blätter sind weichhaarig.

Vorkommen:
Herkunft: Mittel- und Süd-Europa, auch Süd-Afrika, USA

Wirkung:
Die biogenen Amine wirken sympathomimetisch und blutdrucksteigernd. Spartein dämpft die gesteigerte Reiz- und Erregbarkeit im Reizleitungssystem und verbessert den venösen Rückfluss.
Nebenwirkung: nicht bekannt

Anwendung:
Anwendungsgebiete: Funktionelle Herz- und Kreislaufbeschwerden.
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: wässrig-äthanolische Auszüge entsprechend 1-1,5 g Droge.
Art der Anwendung: Wässrig äthanolische Auszüge zum Einnehmen.
Besondere Hinweise: Wechselwirkung mit anderen Mitteln: Die Verabreichung der Droge kann aufgrund ihres Tyramingehalts bei gleichzeitiger Behandlung mit MOA-Hemmstoffen zu einer Blutdruckkrise führen.

Wirkstoff/Droge:
Besenginsterkraut, bestehend aus den oberirdischen Teilen von Cytisus scoparius (LINNÉ) LINK, sowie dessen Zubereitungen enthalten höchstens 1mg/ml Spartein.

Literatur:
Bundesanzeiger
Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6.Auflage ; Gustav Fischer Verlag
Deutschmann F, Hohmann B, u.a. "Pharmazeutische Biologie", 3. Aufl.; Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1992