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Andorn (weiß)

Name: Andorn (weiß)
Botanischer Name: Marrubium vulgare LINNÉ
Umgangssprachlicher Name: Weißer Dorant
Sonstige, umgangssprachliche Namen: Mauer- Andorn Weißer Andorn Weißer Dorant

Beschreibung:
Diese bis zu 60 cm hohe Pflanze mit einen vierkantigen, hohlen, dicht filzig behaarten Stängel, besitzt im unteren Teil langgestielte, 3cm lange Blätter mit rundlicher bis elliptischer Form. Die Blätter sind am Rand kerbig gezähnt und nur an der Unterseite filzig behaart. Die Blätter werden mit zunehmender Höhe kurzstielig und kleiner. Dicht gedrängte weiße Blüten stehen in den oberen Blattachsen

Blütezeit: Juni bis September
Sammelgut: Blüten ohne Stiele
Sammelzeit: Juni bis August

Vorkommen:
Herkunft: Südeuropa, Mittelasien
Standort: Wegränder, Schuttplätze und magere Wiesen

Wirkung:
Marrubinsäure wirkt choleretisch (die Gallenabsonderung in den Leberzellen anregend).
Nebenwirkung: Nicht bekannt.

Anwendung:

Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit; dyspeptische (Verdauung) Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen; Katarrhe der Luftwege.
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: 4,5g Droge, 2-6 Esslöffel Preßsaft; Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge, Frischpflanzenpreßsaft sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
Besondere Hinweise: keine

Wirkstoff/Droge:

Andornkraut, bestehend aus den frischen oder getrockneten oberirdischen Teilen von Marrubium vulgare LINNÉ, sowie dessen Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält Bitter- und Gerbstoffe.

LITERATUR:
Bundesanzeiger
Pahlow, M." Das große Buch der Heilpflanzen"; Gräfe und Unzer, München,1979