Spargel
Name: Spargel
Botanischer Name: Asparagus officinalis LINNÉ
Umgangssprachlicher Name: Spargel

Beschreibung:
Der Spargel gehört zur Gruppe der Liliengewächse. Er entwickelt nur kleine Schuppenblätter. Die Blätter werden ersetzt durch dünne Nadeln, die in den Achseln der Schuppenblätter sitzen. Dies sind umgewandelte Zweige, keine echten Blätter. Die essbare Spargelsprosse galt schon bei den Römern als Delikatesse. Sie sind bleich, manchmal ein wenig violett überlaufen, da sie unter der Erde wachsen.
Blütezeit: Mai bis Juli.
Vorkommen:
Herkunft: Europa, Nordafrika, in Nordamerika kultiviert
Wirkung:
Die Droge wirkt diuretisch (harntreibend).
Nebenwirkung: keine
Anwendung:
Anwendungsgebiete: Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Vorbeugung gegen Nierengrieß.
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet 45 - 60 g Droge täglich; Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Teeaufgüsse und andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
Besondere Hinweise: Gegenanzeigen können bei entzündlichen Nierenerkrankungen auftreten.
Bei der Durchspülungstherapie ist auf reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten. In sehr seltenen Fällen kommt es zu allergischen Hautreaktionen.
Wirkstoff/Droge:
Spargelwurzelstock, bestehend aus dem Wurzelstock mit Wurzeln von Asparagus officinalis LINNÉ sowie dessen Zubereitungen in wirksamer Dosierung.
Die Droge enthält Saponine.

Literatur:
Bundesanzeiger
Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6.Auflage ; Gustav Fischer Verlag
Sängling, Heinz; Seybold, Siegmund "Lexikon der Pflanzen", Lexikographisches Institut München 1977
|