Sanddorn
Name: Sanddorn
Botanischer Name: Hippophae rhamnoides LINNÉ
Umgangssprachlicher Name: Stranddorn
Sonstige, umgangssprachliche Namen: Stranddorn,
Weidendorn

Beschreibung:
Der Sanddorn ist ein sperriger, verzweigter Strauch mit grau-grünen, schmalen und fast stiellosen Blättern, die an die Weide erinnern. Die Zweige laufen in einen Dorn aus. Der Sanddorn wird bis zu 3 m groß, trägt keine Blüten, aber später zahlreiche gelbe bis orangerote Früchte, die eiförmig sind.
Sammelmonate: Spätherbst Sammelgut: Früchte
Vorkommen:
Herkunft: Europa, Vorderasien
Standort: Küstendünen, Ufer der Gebirgsflüsse,kultiviert in Gärten
Wirkung:
Das fette Öl der Samen und des Fruchtfleischs fördert die Wundheilung und Epithelisierung (Bildung des obersten Haut- und Schleimhautgewebes).
Nebenwirkung: Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Anwendung:
Nicht als Droge gebräuchlich. Die Früchte dienen in Form von Säften, Konzentraten und Sirups als Vitamin-C-Spender. Das fette Öl wird bei äußerlicher Anwendung als Prophylaktikum und Therapeutikum bei Strahlenschäden der Haut (Röntgenstrahlen, Sonnenbrand) und zur Wundbehandlung verwendet.
Besondere Hinweise: keine
Wirkstoff/Droge:
Sanddornbeeren bestehend aus den Scheinfrüchten von Hippophae rhamnoides LINNÉ. Die Früchte enthalten sehr viel Ascorbinsäure (Vitamin C), Carotinoide, Flavonoide, Vitamin E, fettes Öl (Oleum Hippophae) und Mannitol.

Literatur:
Inge Lindt "Naturheilkunde" ; Buch und Zeit Verlags GMBH Köln
Schmeil, Fitschen "Flora von Deutschland" ; Quelle & Meyer Verlag Heidelberg
Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6.Auflage ; Gustav Fischer Verlag |