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Kondurangostrauch

Name: Kondurangostrauch
Botanischer Name: Marsdenia cundurango REICHB. f.
Umgangssprachlicher Name: Kondurangostrauch

Beschreibung:
Der Kondurangostrauch ist eine Liane, sein Stamm erreicht einen Durchmesser von 10 cm. Seine Rinde ist grau, die jungen Kletteräste sind mit grünlichem bis rostfarbenem Haarfilz bedeckt. Die kreuzgegenständigen Blätter sind kurzgestielt und werden ca. 11 cm lang und ca. 8 cm breit. Die derbe Blattspreite weist ein dichtes Haarkleid auf und ist breit- bis eiförmig.

Vorkommen:
Herkunft: Ecuador, Peru, Kolumbien

Wirkung:
Die Droge wirkt Speichel- und Magensaftsekretion anregend.
Nebenwirkung: Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Anwendung:
Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: wässriger Extrakt (entsprechend EB6): 0,2 bis 0,5g; Tinktur (entsprechend EB6): 2 bis 5g
Fluidextrakt (entsprechend Helv VI): 2 bis 4g; Droge: 2 bis 4g
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Aufgüsse sowie andere bitter schmeckende Zubereitungen zum Einnehmen.
Besondere Hinweise: keine

Wirkstoff/Droge:
Condurangorinde, bestehend aus der getrockneten Rinde der Zweige und Stämme von Marsdenia cundurango REICHENBACH fil. sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält Bitterstoffe wie Condurangin.

Literatur:
Bundesanzeiger
Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6.Auflage ; Gustav Fischer Verlag
Pahlow "Das große Buch der Heilpflanzen", Gräfe u. Unzer GmbH