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Eisen

Name: Eisen

Beschreibung:
Eisen wird nur in seiner zweiwertigen Form absorbiert. Die Absorption geschieht relativ langsam, ebenso wie die Exkretion. Eisen ist zwar in den meisten Lebensmitteln enthalten, wird aber unterschiedlich gut absorbiert. Sehr gut erfolgt z.B. die Absorption des im Fleisch enthaltenen Eisens, sehr schlecht dagegen werden die Eisenspuren im Getreide verwertet. Viel Eisen findet man nach der Absorption in Leber, Milz und im Knochenmark. Die Ausscheidung erfolgt über die Galle in den Fäkalien oder auch im Menstruationsblut.

Vorkommen:
Geeignete Lebensmittel zur Eisenbedarfsdeckung sind: Vollkornprodukte, Fleisch, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte. Leber ist ein besonders eisenreiches Lebensmittel.

Wirkung:
Eisen wird für die Synthese der Eisen-Porphyrin-Proteine Hämoglobin, Myoglobin, der Cytochrome und der Cytochrom-Oxidase benötigt. Beim Transport im Blut ist es an das Plasmaprotein Transferrin gebunden und im Gewebe wird es als Ferritin gelagert. Ferritin ist ein Protein, das Eisen-3-hydroxid und Eisen-3-phosphat enthält.

Anwendung:
Neugeborene, Kinder und Jugendliche, Schwangere, Stillende, Frauen während der Menstruation ältere Menschen haben einen erhöhten Eisenbedarf.
Besondere Hinweise: Vitamin C steigert die Eisenaufnahme. Phytate und Phosphate hemmen die Resorption. Da Eisen am besten aus Fleischprodukten resorbiert wird, sollten Vegetarier darauf achten, viele Vollkornprodukte zu sich zu nehmen, da auch diese viel Eisen enthalten. Bei Überdosierung kommt zu Verätzungen des Magen-Darm-Traktes.
Bedarf: Tagesbedarf 10 - 15 mg

Literatur:
Cornelia A. Schlieper "Grundfragen der Ernährung" ; Verlag Dr. Felix Büchner
Albert L. Lehninger "Prinzipien der Biochemie" ; Walter de Gruyter Verlag